Carl Heinrich Becker Lecture der Fritz Thyssen Stiftung
„So ist die islamische Welt
mit der europäisch-amerikanischen
durch tausend Fäden verbunden.
Löst man die historischen Bande,
so ist weder die islamische
noch die europäische Welt (...) zu verstehen.“
C. H. Becker, Der Islam im Rahmen einer allgemeinen Kulturgeschichte,
in: Islamstudien, Bd. 1, 1924.
Einmal im Jahr soll eine nach dem deutschen Orientalisten und preußischen Kultusminister Carl Heinrich Becker (1876-1933) benannte Vorlesung ein größeres Publikum mit zentralen Themen und Fragestellungen des Forschungsprogramms Europa im Nahen Osten – Der Nahe Osten in Europa bekannt machen.
Carl Heinrich Becker gilt als Mitbegründer einer modernen Islamwissenschaft, welche die Orientalische Philologie durch kultur- und religionsgeschichtliche wie auch soziologische Ansätze im Sinne einer Verflechtungsgeschichte erweitert hat. Als Kulturpolitiker und preußischer Minister für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung setzte er sich maßgeblich für die Stärkung der Auslandskunde als Bestandteil nationaler Bildung und zur Vermeidung von Konflikten ein.
Die Carl Heinrich Becker Lectures:
2007
Maria Todorova
Historische Vermächtnisse zwischen Europa und dem Nahen Osten
Den Text des Vortrags und die Einleitung
von Wolf Lepenies finden Sie hier
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2008
Aziz Al-Azmeh
Rom, das neue Rom und Bagdad: Pfade der Spätantike
Den Text von Aziz Al-Azmeh und die
Einleitung von Wolf Lepenies finden Sie hier
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2009
Abdullahi An-Na'im
Scharia und der säkulare Staat im Nahen Osten und Europa
Wolfgang Schäuble, Bundesminister der Finanzen (ehem. Bundesminister des Inneren)
Islam und deutsches Religionsverfassungsrecht
Dieter Grimm
Kommentar
Die Texte der Broschüre finden Sie hier
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Die Pressereaktionen finden Sie hier
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Einige Bilder des Vortrages können Sie hier sehen
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2010
Deniz Kandiyoti
Islam und Geschlechterpolitik: Überlegungen zu Afghanistan
Den Text von Deniz Kandiyoti und die
Einleitung von Ulrike Freitag finden Sie hier
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2011
Amnon Raz-Krakotzkin
Exile and Bi-Nationalism: From Gershom Scholem to Edward Said
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